Ja, vielen Dank für die Vorstellung.
Vielen Dank auch für die Einladung, hier sprechen zu dürfen.
Wie wir Einfluss auf digitale Medienverhalten wohlfinden von Jugendlichen
das lässt schon
erahnen, auch in der Dramaturgie der Vortragsreihe.
Sie haben ja den Kollegen
Herrn Mayer, der nächste Woche auch spricht, erwähnt.
Es lässt sich schon erahnen, dass der Fokus auf
Kinder und Jugendliche noch mal vielleicht etwas Besonderes ist
in Abgrenzung zu Erwachsenen.
Und natürlich ist mir aus Medienpädagogik auch die Frage wichtig
welche Rolle die
Medienkompetenzförderung dabei spielt.
Ich habe den Titel auch so gewählt, dass es ja zunächst
mal auch offen ist.
Es wäre vielleicht in dem Zeitgeist gemäß gleich zu sagen, digitale Medien
machen süchtig und depressiv.
Und zunächst mal ist es aber eine offene Fragestellung.
Und wie
Sie im Folgenden hören werden, ist tatsächlich eben der Stand der Forschung dann doch ein
bisschen differenzierter und wie so oft ist es dann doch vielleicht auch ein bisschen komplexer
ausgedacht.
Zur Agenda möchte ich zunächst ganz kurz ein bisschen einführen zur Mediennutzung,
dann auf Chancen und Risiken kommen
Gestaltungsmittel der Medien in den Blick nehmen
und Interventions- und Präventionsmaßnahmen erläutern.
Mediennutzung Jugendlicher und speziell
die Nutzung digitaler Medien ist tatsächlich ein sehr spannendes Fachgebiet
weil es tatsächlich
eben der Lebenswelt, der Bereich der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist, der sich in
den letzten Jahrzehnten am stärksten verändert hat.
Natürlich gibt es auch Umwälzungen bezogen
auf die Konstellation der Familie beispielsweise
gesellschaftliche Umwälzungen
Politik muss man
gar nicht weiter ausholen.
Aber wenn man sieht, mit welchem hohen Anteil Jugendliche digitale
Medien nutzen, dann wird das vielleicht deutlich.
Sie haben ja meine Herbalitationsschrift auch
kurz angesprochen bei der Vorstellung 2004.
Da musste ich aktiv nach Jugendlichen suchen,
die mindestens dreimal wöchentlich tatsächlich das Internet genutzt haben.
Also die Fertigstellung
war natürlich 2004.
Ich habe 1998 mit der Studie begonnen und da war tatsächlich eben das noch gar
nicht so weit verbreitet.
Und wenn man jetzt lange zurückgeht, dann hätten wir also hier einen steilen
Anstieg, je nachdem wie man das Ganze skalieren in dieser Zeittabelle.
Das ist jetzt hier eine
Sicht auf das letzte Szenario ungefähr.
Presenters
Zugänglich über
Offener Zugang
Dauer
00:00:00 Min
Aufnahmedatum
2026-01-29
Hochgeladen am
2026-01-30 21:16:12
Sprache
de-DE